Bananenbrot – don’t call it Kuchen!

Bananenbrot

Bananenbrot – der Kuchen für Menschen, die „eigentlich“ keinen Kuchen mögen. Und superfaul sind 🙂 Ich war am Sonntag beides, aber die Woche war auch super-busy mit gefühlt keinem Abend, der nicht irgendwie verplant war. Weinprobe für die Hochzeit, Besuch von Freunden, Besuch BEI Freunden… Und nicht zu vergessen einen supertollen Kochkurs im Capricorn i Aries in Köln am Sonntag. Von dem werde ich aber mal separat berichten, Fonds und Saucen verdienen mehr Raum 😀

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte Lust auf Bananenbrot. Und ich wollte mal wieder etwas backen. Das Rezept von Joy the Baker kam mir da grade recht: Ein winterliches Bananenbrot mit gebräunter Butter, Zimt, Muskatnuss und Rübensirup – yummie! Für Joys Verhältnisse eher simpel und bescheiden, für mich genau richtig! Den Sirup, Muskatnuss und Zimt könnt ihr übrigens getrost weglassen, falls ihr es nicht extra einkaufen wollt 😀

Und ernsthaft: In 30 Minuten zusammengerührt? Was will man mehr?!

Rezept für Bananenbrot

Zutaten für das Bananenbrot

Ihr benötigt:

  • 3 Bananen (möglichst reif, ggf. eine 4. als Deko/Topping)
  • 270 g Mehl
  • 170 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 3 kleine BIO-Eier
  • 60 ml Buttermilch oder Milch
  • (1 EL Rübensirup)
  • Vanille-Extrakt
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • (1/4 TL Muskatnuss)
  • 1/2 TL Zimt
Schritt I: Butter bräunen

Gebt die Butter bei mittlerer Hitze in einen Topf, lasst sie zunächst schmelzen und im Anschluss bräunen. Die geschmolzene Butter wird anfangen, sprudelnd zu köcheln. Passieren kann dabei nichts – haltet nur ein halbes Auge auf den Topf. Nach einigen Minuten karamellisiert der Milchzucker in der Butter, die Butter wird langsam braun und riecht nussig. Jetzt rechtzeitig den Topf von der Platte ziehen und den Inhalt in eine Schüssel zum Abkühlen geben.

Gebräunte Butter

Gebräunte Butter

Ihr könnt nun schonmal eine Kastenform fetten und den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Schritt II: Der Teig

Während die Butter abkühlt, bereitet ihr den Teig vor. Zunächst zerdrückt ihr die Bananen – mit einer Gabel geht es wunderbar, oder ihr macht es wie ich und benutzt einen Kartoffelstampfer.

Klümpchen sind völlig in Ordnung! 😀

 

Die trockenen Zutaten – Mehl, Zucker, Salz, Gewürze und Natron – kommen in eine große Schüssel und werden vermischt.

Nun verquirlt ihr die Eier mit dem Vanille-Extrakt und der Buttermilch in einer zweiten Schüssel. Zu dem Gemisch kommen die zerdrückten Bananen und ein Esslöffel Rübensirup. Das Ganze schön verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Zum Schluss die abgekühlte Butter einarbeiten.

Zu guter Letzt kommt das Bananen-Butter-Ei-Gemisch zu den festen Zutaten. Alles gründlich verrühren (damit keine Mehlklumpen bleiben) und ihr habt euren Bananenbrot-Teig.

Ab in die gefettete Kastenform und für 50 Minuten in den Ofen. Macht am besten nach 45 Minuten die Stäbchenprobe, denn jeder Herd ist erfahrungsgemäß anders 😀

(Schritt III: Topping)

Wer mag, zerlässt nun ein wenig Butter in einer Pfanne und halbiert die 4. Banane längs. Die Hälften kann man nun sanft in der Butter bräunen und auf das Bananenbrot im Ofen geben, solange es noch keine allzu feste Oberfläche hat (es sollte noch ein wenig einsinken)  🙂

Aus dem Ofen ziehen, abkühlen lassen, fertig!

Mit Puderzucker bestäuben, fertig!

Ich esse Bananenbrot am liebsten pur zum Kaffee oder mit einer Schicht Nutella. Besonders lecker wird es mit einer der diversen Zartbitter-Schoko-Crèmes, die es im Reformhaus, bei dm oder Rewe so gibt… Das Brot lässt sich außerdem super scheibenweise toasten oder einfrieren!

Bananenbrot

Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen Appetit machen! ♥

 

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