Baby-Adventskalender backen (DIY): Haselnuss-Dattel-Kekse mit Dinkelmehl

Wieso es diese Woche die fadesten Kekse des Universums auf dem Blog gibt? Ganz einfach: Ein nicht unwesentlicher Teil meines Bekanntenkreises ist grade enthusiastisch damit beschäftigt, ein knuffiges Baby nach dem andern in die Welt zu setzen. Und während ich mich bei manchen Gesprächen und Themen diskret absetze, gibt es manchmal eben doch Schnittstellen. So kam es auch zu dieser Idee für einen Baby-Adventskalender mit Keksen für kleine “Ess-Anfänger”. Es ist wirklich vollkommen simpel und einfach umzusetzen. Und wenn ich als Bastel-Null das sage, könnt Ihr es mir getrost glauben. 

Die Kekse lassen sich im Handumdrehen anrühren und backen. Im Anschluss braucht man nur noch ausreichend Bindfaden und etwas, woran man sie befestigen kann. Ich habe mich für einen schönen Hagebutten-Zweig entschieden. Wer mag, dekoriert ihn noch mit weiterere weihnachtlicher Deko. Ich bin deko-technisch ja nicht so breit aufgestellt. Den Babies ist das aber eh egal. Die bekommen jeden Tag einen leckeren Zahlen-Keks zum Naschen. Eine schöne Idee ist der Baby-Adventskalender vor allem für jüngere Geschwisterkinder. Mit diesem Kalender können sie sich nämlich auch jeden Tag auf etwas kleines zum Naschen freuen.

Kochen für Ess-Anfänger

Kleinkindern dabei zuzusehen, wie sie jedes einzelne Lebensmittel zum ersten Mal probieren, schmecken und wie es in den Köpfen dann zu rattern scheint, ist super spannend! Obwohl Essen für mich oft mit Erinnerungen verknüpft ist, erinnere ich selbst mich so garnicht daran, wie und ob Dinge als Kind anders geschmeckt haben. Aber es scheint extrem intensiv zu sein. Babys, Kleinkinder und Kinder haben nämlich doppelt so viele Geschmacksknospen wie Erwachsene. Deswegen wird bei Baby-Nahrung auch weitestgehend auf Würze verzichtet. Das wollte ich nur für den Fall loswerden, dass Ihr die Kekse nachbacken und probieren solltet. Ja, sie sollen eher „fad“ schmecken. Kein Scherz 😉

 

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Die Plätzchen sind vermutlich ewig haltbar – ich habe sie mit Dinkelmehl, gemahlenen Haselnüssen, Apfel-Bananenmark und Datteln zubereitet. Sie enthalten also keinerlei raffinierten Zucker oder sonstigen Schnickschnack. Die Konsistenz ist knabber-bar, ohne allzu hart zu sein. Meine kleinen Probe-Esser (8 und 12 Monate alt) haben Ihre Test-Kekse jedenfalls mit teils nur einer Handvoll Zähne problemlos verschnabuliert.

DIY Baby-Adventskalender: Rezept für Haselnuss-Dattel-Kekse mit Dinkelmehl (BLW-geeignet)

Vorab-Info (Werbung wegen Verlinkung, Produkte allerdings selbstgezahlt): Meine Zahlen-Ausstecher habe ich im Kölner Kochhaus gefunden, wo sie sogar reduziert zu haben waren (um die 13 €). Online findet Ihr hier ganz ähnliche!

Das Rezept ergab bei mir locker die Zahlen-Sets für 2 Baby-Adventskalender. Den Rest habe ich ausgerollt, in kleine Rauten geschnitten, verbacken und selbst gesnackt 😉

Ihr benötigt für die Kekse:

  • 75 g Butter, zerlassen
  • 2 BIO-Eier
  • 75 g Datteln oder Dattelpaste (aus 100% Datteln, gibt es bei uns im türkischen Supermarkt)
  • 75 g gemahlene Haselnüsse
  • 120 g Apfelmark (ich habe Apfel-Bananen-Mark benutzt)
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver

Ofen auf 175 °C vorheizen.

Püriert zunächst die Datteln, bzw. die Dattelpaste mit den Eiern, dem Fruchtmark und der zerlassenen Butter. Haselnüsse, das gesiebte Mel und Backpulver kommen dazu. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, ausstechen und die Kekse etwa 20 Minuten backen. Sie sollten goldig, aber nicht zu braun werden.

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